Carolus Magnus - K.D.StV.Carolus Magnus Saarbrücken im CV - K.D.St.V. Carolus Magnus Saarbrücken im CV - CM!

 

Liste studentischer Begriffe

 

Leicht modifizierter Spiegel des sehr guten Glossars von Heiko Jacobs v/ Mueck, Karlsruhe zu finden auf http://www.cousin.de/cousin/allgemein/glossar.html!

 

Akzeption
Aufnahme als Fux

Admission:
Aufnahme eines Fuxen; auch Reception/Renoncierung gehören hier dazu

Aktiver:
Studierendes Mitglied einer Studentenverbindung; somit Füchse, (inaktive) Burschen als Teil ihrer Verbindung, die durch die Convente demokratische Struktur besitzt und durch die Chargierten geleitet wird

Alter Herr:
Mitglied einer Studentenverbindung nach Abschluß des Studiums; andere Bezeichnung für Philister. Erst ab ca. 1860 kam die Bezeichnung Alter Herr auf, um der damaligen spießbürgerlichen Nebenbedeutung des Begriffes Philister die Würde des Alters entgegenzusetzen. Die Alten Herren tragen zum Verbindungsleben im wesentlichen als fördernde und beratende Mitglieder bei und sorgen für die Kontinuität des Korporationsgedanken. Bei Damenverbindungen wird dieser Satus Hohe Dame genannt.

Band:
Schmale Schärpe, meist ca. 28mm breit, in den Verbindungsfarben, wird als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit zu einer (farbentragenden) Verbindung getragen (über die rechte Schulter zur linken Hüfte, zum Frack auch horizontal). Bestandteil des Couleurs. Symbolisiert das Eintreten für die Prinzipien der Verbindung und das "Freundschaftsband", das alle Gleichgesinnten umschlingt. Füxe haben im Unterschied zu Burschen ein in der Regel nur zweifarbiges Band (zweistreifig oder dreistreifig mit Wiederholung einer Farbe). Entstanden aus dem Band der Ordenskreuze der studentischen Orden.

Bemoost:
Nein, der Stundent hat kein Moos angesetzt aus Ruhe, sondern weil er sich im leztzten oder einem der letzten Semester befindet. Und somit ist er ein alter, ehrwürdiger und hoffentlich von Weisheit durchsetzter Herr ;-)

Bier:
(lat. biber = Trank, Nominalisierung des lat. Verbs bibere = trinken) Viele Varianten des "flüssigen Brotes" sind vorhanden.

Bierehrlich:
Mit diesem Adjektiv werden vollberechtigte Kneipperson betitelt. Eine "bierehrliche Handlung" umschreibt z.B. einen Zipfeltausch oder eine andere Handlung auf einer Kneipe.

Bierfamilie:
siehe Leibbursche

Bierhut:
siehe Mütze

Bierjunge:
Trinkduell bei Kneipen.

Biermarke:
Verbindungsinterne Wertmarke zum Erwerb von Bier etc.

Bierminute:
Besondere Zeitrechnung bei Kneipen: 3 Zeitminuten sind 5 Bierminuten.

Biername:
siehe Couleurname

Biernagel:
Ziernagel auf den Einbänden eines (Kommers)buchs zum Schutz desselben gegen Nässe auf den Tischen...

Bierorgel:
Klavier zur Begleitung der Studentenlieder.

Biertonne:
Mütze ohne Schild, oft bestickt.

Bierverschiß:
Ausschluss von den Rechten an der Kneiptafel.

Bierzipfel:
Breite Form des Zipfels, s.a. Leibbursche

Blume:
Bezeichnung für die Schaumkrone eines frischen Bieres.

Brandung:
Ein Brauch bei einigen Verbindungen gegen Ende des ersten Fuxensemesters, bei dem der krasse Fux nach auf dem Convent bestandenen Wissensprüfung im Rahmen z.B. einer Kneipe mit rußigen Korken geschwärzt wird. Andernorts auch "Fuchsenbrennen".

Bursche:
Vollberechtigtes Mitglied einer Verbindung im Gegensatz zu Fux und Conkneipant. Nach der Fuxenzeit wird ein Mitglied durch eine feierliche Zeremonie (Burschung oder Reception) unter Ableistung eines Burscheneides zum vollberechtigten Mitglied erklärt. Vorher ist das Bestehen einer Wissensprüfung notwendig.

Burse:
Mittelalterliche Bezeichnung für das Studentenwohnheim und Studierhaus, bzw. für die gemeinsame Kasse.

Cerevis:
Ein Prunktönnchen, Teil des Vollwichs.

Charge, Chargierte, Chargieren:
Die Charge (frz.: Bürde eines Amtes) ist ein "Vorstandsamt" in einer Verbindung. Der Amtsinhaber einer Charge wird als Chargierter bezeichnet.

Comment:
(frz. "wie") Regularium und Glossar für bestimmte Formen des studentischen Brauchtums und Gemeinschaftslebens. Früher streng normativ, heute eher deskriptiv. Es gibt u.a. den allgemeinen deutschen Biercomment als Kneipcomment, der den Ablauf einer Kneipe regelt, sowie den Couleurcomment, der das Farbentragen und das gesellschaftliche Verhalten etc. regelt und die Fechtcomments, die den Ablauf einer Mensur im jeweiligen Fechtring regeln.

Conkneipant:
Ursprünglich regelmäßiger Besucher einer Kneipe ohne Mitglied einer Verbindung zu sein. Später Bezeichnung für eine bei einigen Verbindungen mögliche außerordentliche Mitgliedschaft mit reduzierten Rechten und Pflichten, falls eine Vollmitgliedschaft nicht möglich sein sollte. Trägt in der Regel eine Schleife statt eines Bandes.

Convent:
Beratendes und beschlußfassendes Organ einer Verbindung als Ausdruck des demokratischen Prinzips. Je nach Kreis der stimmberechtigten Mitglieder unterscheidet man verschiedene Convente (Allgemeiner C., Burschenc., Altherrenc., Bundesc.). Tagt mehrmals im Semester, also deutlich häufiger als die Mitgliederversammlung eines normalen Vereins.
Ebenfalls Bezeichnung für die Zusammenkunft der Vertreter aller Verbindungen eines Verbandes, daher taucht diese Bezeichnung in den Namen einiger Verbände auf.

Corona:
Teilnehmerkreis, gesellige Runde. So werden die Teilnehmer einer Kneipe außerhalb des Präsidiums bezeichnet. Unterteilt sich oft weiter in Fuxia (Fuxenstall) und Burschensalon.

Couleur:
Die Farben einer Verbindung, die als äußeres Zeichen der Verbindung von ihren Mitgliedern getragen werden. Bestandteile sind Band, Zipfel, Mütze und ggfs. Verbandsnadel.

Couleurgegenstände: Alles, wo die Farben oder das Wappen des Bundes auftauchen (z.B. Couleurgläser).

Couleurdame:
Bei einem Bund offiziell annoncierte Dame, die regelmäßig zu Veranstaltungen eingeladen wird.

Couleurname:
(auch Biername, Kneipname oder Vulgo) Interner name eines Mitgliedes, entstanden in Zeiten, in denen Verbindungen verboten waren.

Exkneipen:
Die Exkneipe: ständiges Kneiplokal der Verbindung, meist außerhalb der Universitätsstadt.
Das Exkneipen: Besuch einer Wirtschaft etc. nach einer Kneipe oder Veranstaltung, Aktiven i.d.R. untersagt.

fakultativ schlagend:
(auch: freischlagend) Im Unterschied zu pflichtschlagenden Verbindungen ist das Fechten für die Mitglieder fakultativ, d.h. auf freiwilliger Basis.

Farben:
siehe Couleur

farbentragend:
Die Verbindung trägt ihre Farben in Form von Bändern etc. Mehr Infos

farbenführend:
Die Verbindung trägt ihre Farben nicht in Form von Bändern etc., hat aber Farben definiert, die z.B. in ihrem Wappen vorkommen. Mehr Infos

Fax:
(Kurzform von Faktotum = ich tue alles) auch Couleurdiener. Hausmeister bei einigen Verbindungen.

Fidulität:
Vergnügliches, ungezwungenes Beisammensein ohne bestimmte Regeln und Programm, z.B. zu Ende einer Kneipe.

Fink:
Nichtkorporierter Student (auch: Freistudent)

Flaus:
alter name für Pekesche: Wichs

Fux, Fuchs:
Neues Mitglied einer Verbindung. Während der meist zweisemestrigen Fuxenzeit hat das neue Mitglied die Gelegenheit, mit eingeschränkten Rechten und Pflichten das Verbindungsleben und die anderen Mitglieder kennenzulernen. Danach wird er geburscht.

Fuxmajor:
Bezeichnung für den Burschen, der die Füxe ausbildet. Dieses Amt ist oft auch eine Charge.

(Verbindungs-)Haus:
Das der Verbindung gehörende Haus als Veranstaltungsort und Wohnort vieler aktiver Mitglieder. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts unüblich, kamen Verbindungshäuser erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf, meist im Geist dieser Zeit recht repräsentativ gestaltet. Die Einführung des Lebensbundprinzips schuf dazu die finanzielle Grundlage. Vorher tagte man in Wirtschaften, den Konstanten.

Inaktiver:
Studierendes Mitglied der Aktivitas einer Studentenverbindung, daß aus studientechnischen Gründen (Hauptprüfungen, Diplomarbeit, Praxissemester etc.) oder Wechsel des Studienortes (dann auch beurlaubter Aktiver) von verschiedenen Verpflichtungen befreit ist. Voraussetzung ist meistens, dass die Pflichten der Aktivenzeit (Vorträge, Ämter o.ä.) erfüllt wurden.

Kantus:
Generell jedes Lied, das angestimmt wird. Meist handelt es sich natürlich um Studentenlieder.

Kartell:
Abkommen bzw. Freundschaftsverhältnis zwischen Verbindungen. Sowohl innerhalb eines Verbandes vorkommender Begriff für Freundschaftsverhältnisse von Verbindungen aus verschiedenen Universitätsstädten (dann auch Kreis oder Ring), als auch Bezeichnung von gesamten Verbänden oder verbandsübergreifenden Zusammenschlüssen.

Keilen:
Neumitglieder anwerben wird mit diesem gehaltvollen Terminus umschrieben.

Knattern:
frech-witziges anstänkern unter Studenten.

Kneipe:
Traditionelle Feier im studentischen Leben, die nach bestimmten Ritualen (Kneip-Comment) und in Vollcouleur mit Bier, Gesang, Reden und Zeremonien gestaltet wird.

Kommers:
Besonders hochrangige Veranstaltung ähnlich einer Kneipe organisiert, aber feierlicher als diese, z.B. zum Stiftungsfest einer Verbindung oder zu anderen besonderen Anlässen.

Kommersbuch:
Studentisches Liederbuch, auch Bierbibel, Bierprügel, Liederprügel.

Konstante:
Regelmäßiger Ort der Zusammenkünfte einer Verbindung, heute insbesondere bei Verbindungen ohne eigenes Haus verwendeter Begriff für die Stammwirtschaft, aber auch zur Bezeichnung des eigenen Hauses bzw. Wohnung. Früher waren die Bezeichnungen "Kommershaus" für gehobenere Wirtschaften für offiziellere Treffen und "Kneipe" für lockere Treffen in kleineren Wirtschaften in Gebrauch, woraus sich die Bezeichnungen für die heutigen Veranstaltungen ableiten.

Korporation:
(lat. Körperschaft) Sammelbegriff für alle Studentenverbindungen (und -vereine korporativen Charakters) im Gegensatz zu loseren studentischen Vereinigungen.

Leibverhältnis, Leibbursche, Leibfux:
In der Regel wählt sich ein Fux einen Burschen, mit dem er besonders gut befreundet ist, der ihn dann in Verbindungsangelegenheiten berät. Hieraus entwickeln sich dann ganze "Bierfamilien". Äußerlich durch Zipfeltausch besiegelt, wobei der Leibfux den größeren und der Leibbursche den kleineren Zipfel trägt.

Lebensbundprinzip:
Das grundlegende Prinzip aller Verbindungen, quasi das Prinzip, was eine Verbindung von normalen Vereinen unterscheidet. Es bedeutet, dass die Mitgliedschaft lebenslang ist, d.h. man ist nicht nur während des Studiums Couleurstudent als Aktiver, sondern auch danach als Alter Herr. Daraus ergibt sich automatisch ein Austausch der Generationen. Das Lebensbundprinzip gibt es seit ca. Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts.

Mütze:
Studentische Kopfbedeckung in den Farben der Verbindung seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Am weitesten verbreitet ist die Schirmmütze in verschiedenen Varianten. Sonderformen sind das mit Zirkel etc. bestickte schirmlose Tönnchen (Biertonne, und besonders reich verziert: das Cerevis, oft Bestandteil des Vollwichses) und der Stürmer, aus der Jakobinermütze entwickelt, bei der sich das hohe, sich verjüngende Oberteil nach vorne auf den Schirm weist.

Pekesche:
vom polnischen Wort "bekieszaauch", dt. Pelzmantel, manchmal auch als Flaus oder Flausjacke bezeichnet. Verzierte und kordolierte Jacke

Pennal, Pennäler, Pennalie, Pennälerverbindung:
Früher Bezeichnung für den Studenten im ersten Jahr. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts Bezeichnung für Gymnasien, Gymnasiasten und Verbindungen für Schüler der gymnasialen Oberstufe bzw. ab 10. Klasse.

Philister:
Mitglied einer Studentenverbindung nach Abschluß des Studiums. Heute hauptsächlich Alter Herr genannt. Erst ab ca. 1860 kam die Bezeichnung Alter Herr auf, um der damaligen spießbürgerlichen Nebenbedeutung des Begriffes Philister die Würde des Alters entgegenzusetzen

Präsidium:
Das leitende Gremium einer Kneipe oder eines Kommerses, wird normalerweise von den Chargierten gestellt, kann aber im Laufe einer Kneipe gegen Mitglieder der Corona ausgetauscht werden. Dem Präsiden (i.d.R. Senior/Erstchargierter) obliegt die Führung der Kneipe. Oft gibt es noch ein Contrapräsidium, gestellt vom Fuxmajor, der die Fuxia führt.

Quästor:
Bezeichnung für den Kassenwart/Kassierer/Schatzmeister, wobei dieses Amt nicht zwingend zu den Chargierten zu zählen ist

Reception:
Entweder synonymhaft für Burschung gebraucht oder für die Aufnahme als Fux; im letzteren Fall wird die Burschung als "Promotion" bezeichnet

Renonce:
Nur noch selten synonymhaft für Füxe anzutreffen. Bezeichnet in der Regel Teilnehmer ohne volle Rechte und Pflichten

Salamander:
Festliche Trinkzeremonie zu bestimmten Anlässen, meist zur Ehrung einer Persönlichkeit.

Scriptor:
Bezeichnung für den Schriftführer, etwas moderner kann es auch der Webmaster sein

Senior:
Bezeichnung für den Erstchargierten.

Stiftungsfest:
Eigentlich DIE Feier einer jeden Verbindung zum Gedenken an den Jahrestag ihrer Gründung. Entsprechend wird dieser besondere Tag, manchmal auch über mehrere Tage, mit Festball und -kommers begangen

Stoff:
Eine alternative Bezeichnung für Bier

Stürmer:
Besondere Mützenform.

Tempus:
lat. tempus, temporis, dt. Zeit; steht für Anweisung einer Pause

Verkehrsgast:
Verbindungsmitglied, das bei einer anderen Verbindung verkehrt

Vulgo:
(lat. beim Volk), "genannt", mit v. oder v/o abgekürzt zwischen bürgerlichem Namen und Couleurnamen gesetzt, auch Begriff für Couleurname selbst.

(Voll-)Wichs, Chargenwichs:
(abgeleitet von Wichse als Lederputzmittel) Besonderes studentisches Festgewand, daß von den Chargierten bei besonderen Anläßen getragen wird. Der Vollwichs entwickelte sich aus der um 1800 üblichen Kleidung der Burschen und besteht heute meistens aus Cerevis (Barett, Prunktönnchen, besonders verzierte Kopfbedeckung), Band, Schärpe, Pekesche (Flaus, verzierte Jacke), weißer Stiefelhose, schwarze Schaftstiefel mit Sporen, weißen Stulpenhandschuhen und Schläger. Halbwichs oder Salonwichs ist eine Pekesche mit schwarzer Anzughose und Band. Weiße Hose und Schläger sind mittelalterliche Symbole des freien Mannes, die Pekesche (polnischer Ursprung) ist Symbol der Gegnerschaft zur französischen Besatzung.

 

 

 

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